Energiesparservice Leipzig

...wenn´s mal wieder teurer wird!

Hier finden Die Tipps für den Haushalt wie Sie Nutzenergie effizient weiterverbrauchen können. Sie haben einen Energiespartipp, welcher in unserer Sammlung fehlt? Dann schreiben Sie uns und wir werden diesen hier veröffentlichen.

 

Kochen / Backen

Besser mit Umluft backen

Beim Backen mit Umluft kann man 20 Grad niedriger backen als mit Ober und Unterhitze. 


Immer mit Deckel kochen

Um Energie zu sparen, sollte man stets den Deckel beim Kochen auf dem Kochtopf lassen. Das verhindert das permanente Entweichen von Hitze. Mit Deckel kann die Temperatur niedriger gestellt werden.


Die Größe der Herdplatte

Wenn Sie so energiesparend wie möglich kochen und braten möchten, sollten Sie immer auf die größe der Herdplatte achten. Der Topf bzw. die Pfanne sollte nie kleiner als die Herdplatte sein. Ansonsten geht Wärme
und damit Energie ungenutzt verloren. Es gibt einen weiteren Vorteil: das Gericht wird früher fertig


Backofen nicht vorheizen

Auf jeder Backanleitung und in jedem Rezept wird das Vorheizen des Backofens empfohlen. Dies macht natürlich Sinn für das Rezept an sich, ist aber Für den Stromhaushalt absoluter Unsinn. Wenn Sie auf das Vorheizen verzichten, sparen Sie Strom. Zwar dauert das Backen dann etwas länger, aber es lohnt sich. Einfach das Gericht in den kalten Backofen stellen und 5-7 Minuten zur empfohlen Backzeit dazuaddieren. Der Unterschied im resultat ist nur bei wirklich wenigen Gerichten merkbar.


Jede Wärme beim Backofen nutzen

Wenn Sie sich gerade ein Gericht im Backofen aufgewärmt haben, ist der Ofen nach dem Ausschalten noch bis zu 10 Minuten sehr warm – eine Zeit, die Sie nutzen könnten, um sich zum Beispiel noch schnell den Nachtisch aufzuwärmen!

Und auch wenn Sie nicht vorhaben, nach der ersten Mahlzeit noch ein Gericht zu erhitzen, können Sie die Nachwärme des Ofens nutzen. Schalten Sie ihn einfach 5-10 Minuten früher ab, um einen höheren Betrag an Energie zu sparen!


Oder aber lassen die die Backofentür im Winter offen auskühlen, damit Sie die Restwärme zur räumlichen Erhitzung nutzen können (Vorsicht bei Kleinkindern!)



Spülmaschine

Spülmaschine oder Handwäsche?

Natürlich liegt der Gedanke nahe, dass mit der Handwäsche weniger Energie verbraucht wird als mit dem Geschirrspülautomaten. Dennoch ist dies genau umgekehrt: In einem Haushalt von 4 Personen oder mehr verbraucht der Geschirrspüler sowohl weniger Strom als auch weniger Wasser als die klassische Handwäsche. Wenn Sie also noch nicht auf die Geschirrspülmaschine umgestiegen sind, sind dies neben der Ersparnis an Zeit und Mühe noch zwei gute Gründe, sich endlich einen Geschirrspüler anzuschaffen!


Nicht vorspülen

Das heiße Abspülen des Geschirrs vor Benutzung der Geschirrspülmaschine verbraucht zusätzlich Energie und Wasser. Man spart beides, wenn man statt der manuellen Vorwäsche das Programm der Maschine bei starker Verschmutzung des Geschirrs höher einstellt.


Spülmaschine vollladen

Ein Waschdurchgang mit halbvoller Geschirrspülmaschine verbraucht ebensoviel Strom und Wasser wie das Reinigen des Geschirrs in einer vollen Maschine. Man verbraucht daher bei 2 halbvollen Waschdurchlaufen doppelt so viel Energie wie bei einem einzigen Waschgang mit voller Geschirrspülmaschine.


Sparprogramm nutzen

Waschen Sie grundsätzlich im Spar- oder Kurzprogramm. Das ist in der Regel für durchschnittlich verschmutztes Geschirr ausreichend. Nur bei stark verschmutzem Geschirr mit sehr verkrusteten oder hartnäckig anhaftenden Speiseresten sollten Sie die anderen Waschgänge wählen.


Wasserhärte einstellen

Die Spülmaschine arbeitet effektiver, wenn Sie vor Inbetriebnahme die in Ihrem Ort vorhandene Wasserhärte ermittelt und Ihre Maschine darauf eingestellt haben

 

Kühlschrank

Der richtige Platz für den Kühlschrank

Sie sollten den Patz für den Kühlschrank und / oder die Gefriertruhe sorgältig auswählen. Steht das Gerät tagsüber in der Sonne, so benötigt es zum Kühlen mehr Energie. Gleiches gilt für die Plazierung neben der Heizung oder dem Backofen. Zudem muß genug Raum sein um die warme Abluft aus diesen Geräten gut entweichen zu lassen.


Kühlschranktemperatur

Durch die richtige Einstellung der Kühlschranktemperatur kann viel Energie gespart werden. Die Temperatur sollte nicht niedriger als 7 Grad Celsius sein, da diese Kühlung für Lebensmittel ausreicht. Im Gefrierschrank reicht eine Gefrierstärke von -18 Grad Celsius.


Kühlschrankdichtungen überprüfen

Von Zeit zu Zeit sollten Sie überprüfen, ob die Dichtung Ihrer Kühlschranktür noch in Ordnung ist und ob die Tür den Kühlschrank gut verschließt. Sofern dies nicht der Fall ist, können Sie davon ausgehen, dass der Energieverbrauch Ihres Kühlschranks weitaus höher ist, als er sein müßte. Um die Abdichtung des Kühlschranks zu überprüfen, kann man nachts in dunkler Küche eine Lichtquelle, z.B. eine eingeschaltete Taschenlampe, in den Kühlschrank stellen. Scheinen dann bei geschlossener Tür Lichtstrahlen durch Türritze, sollte man die Tür justieren oder eine neue Dichtung einbauen.


Heiße Speisen

Heiße Speisen sollte man immer erst abkühlen lassen, bevor man sie zur Aufbewahrung in den Kühlschrank stellt. Auf diese Weise benötigt dieser weniger Energie, um die Speisen frisch zu halten.


 

Waschmaschine

Wassermenge und Temperatur

Auch bei der Waschmaschine sollte man immer ein Auge auf den Stromverbrauch richten. Dieser hängt entscheidend davon ab, wie viel Wasser für den Waschgang benötigt wird und bei welcher Temperatur gewaschen wird. Grundsätzlich gilt: je niedriger die Temperatur und je geringer die zu erhitzende Wassermenge (richtet sich nach dem gewählten Programm), desto weniger Strom benötigen Sie. Wählen Sie also immer die für den jeweiligen Waschvorgang niedrigste erforderliche Temperatur und das sparsamste Programm aus.


Füllmenge nutzen!

Zwei Waschdurchläufe mit halber Füllmenge verbrauchen mehr Energie als ein Durchlauf mit voller Maschine. Sie sollten daher immer darauf achten, dass die Waschmaschine möglichst voll beladen ist. Haben Sie wirklich einmal wenig Wäsche, die dringend gereinigt werden muß, benutzen Sie das „Sparprogramm 1/2″. Das „1/2″ bezieht sich auf die Füllmenge und nicht auf den Wasserverbrauch. Hiermit können Sie bei halbvoller Waschmaschine wenigstens etwas Strom, nicht jedoch Wasser, sparen. Achtung bei Woll und Feinwaschprogramm, hier sollte die Waschmaschine nicht voll sein.