Energiesparservice Leipzig

...wenn´s mal wieder teurer wird!

 
 

Die Registrierende Leistungsmessung (RLM), auch Lastgang/ Lastgangprofil genannt, beschreibt einen Messvorgang durch den Energieversorger bei Kunden mit einem Jahresverbrauch von mehr als 100.000 kWh el. Energie (Strom) bzw. mehr als 1.500.000 kWh Gas.

Dabei erfasst die Messeinrichtung (Zähler) pro Messperiode (15 Minuten bei Strom, 60 Minuten bei Gas) einen Leistungsmittelwert. Die Gesamtheit aller Leistungsmittelwerte, die über eine ganzzahlige Anzahl von Messperioden gemessen wird, ergibt dann den Lastgang.

Diese registrierten Werte werden in regelmäßigen Abständen (sofort, oder erst am Folgetag) an den (Verteil-) Netzbetreiber übermittelt. Dies geschieht entweder direkt über die Stromleitung, über das MobilfunKnetz oder einen Internetanschluss.

 

Ein Standardlastprofil (SLP) ist ein repräsentatives Lastprofil, mit dessen Hilfe der Lastgang eines Energieverbrauchers ohne RLM (Registrierende Leistungsmessung) prognostiziert und bilanziert wird (Strom bzw. Gas).

Die Anwendung der Standardlastprofile stellt dabei eine Vereinfachung dar. Nicht jede als H0, also Haushalt, eingestufte Abnahmestelle wird jeden Tag einen Ihrem Standardlastprofil entsprechendes Abnahmeprofil aufweisen. Vielmehr geht man dabei davon aus, dass das jeweilige Profil durchschnittlich von der jeweiligen Verbrauchergruppe abgenommen wird. Die Qualität einer auf Standardlastprofilen beruhenden Prognose der Energieabnahme hängt also vom Zutreffen eben genannter Annahme ab. Dabei verbessert eine größere Gruppe von einem bestimmten Standardlastprofil zugeordneten Abnahmestellen die Qualität der Prognose gegenüber einer kleineren Gruppe.

In der Regel finden Standardlastprofile für Strom- und Gasentnahmestellen mit einem voraussichtlichen Jahresverbrauch unter 100.000 kWh Strom bzw. weniger als 1,5 Mio kWh Gas Anwendung. In der Praxis werden hierfür häufig die Standardlastprofile verwendet, bei denen nach Kundengruppen mit ähnlichem Abnahmeverhalten unterschieden wird.


Quelle - Wikipedia